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DAS ZARTL

Zwischen imperialer Größe und heimeliger Gemütlichkeit, absolut klassisch präsentiert sich das Kaffeehaus: rot gepolsterte Sitznischen, dunkles Holz, Marmortische und Kuchenvitrine prägen das Ensemble, die Einrichtung wirkt wie aus einem Guss, als wäre dort seit hundert Jahren nichts verändert worden. Eine kleine Vitrine mit schwarz-weiß Fotos aus älteren (nicht besseren) Tagen rundet das geschichtsträchtige Flair ab. Überhaupt wirkt hier alles, als wäre die Zeit stehen geblieben, vom vorbeiziehenden Straßenlärm hört man nichts, alles wirkt gedämpft, es herrscht Kaffeehausstille.

Man würde sich nicht wundern, wenn plötzlich Robert Musil oder Karl Farkas eintreten würden, die hier häufig verkehrt haben – heute besteht das Publikum aus jungen Menschen, kartenspielenden Damen, schachspielenden Herren, sowie hin und wieder einem hundertjährigen Mann, der so wirkt, als hätte er sein Leben im Zartl verbracht. Familiär ist das Zartl, man fühlt sich als Gast als Teil eines großen Ganzen.

Unsere Küche

Klassische Wiener Kaffeehausküche gibt es hier, zwischen Rindsgulasch und Tafelspitz, Wiener Schnitzel (natürlich original vom Kalb!) oder Zwiebelrostbraten: gutbürgerlich und wirklich liebevoll wird gekocht. Die Karte ist stattlich, die Preise sind fair. Auch Frühstücken kann man hier: es gibt Rührei oder Omlettes, verschiedene Kombinationen wie das Vitalfrühstück mit Müsli und Joghurt oder das Bärenfrühstück mit Ham und Eggs werden angeboten. Sogar ein Frühstücksbuffet gibt es an Wochenenden.